Oberstadt-Guerilla: Psst … der Jochen hat eine neue Freundin

Ich hab mich heute kurz mit ihr unterhalten … 😉

Jochens neue Freundin Schlumpfine und ich Schlumpfine4

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Oberstadt-Guerilla: Kaa’s Verschwinden

14.01.14 - 2 DSCI0008Einige unserer Facebook-Freunde haben die traurige Nachricht von Kaa’s verschwinden bereits gestern gelesen. Ob die kleine Schlange Kaa, die ihren Platz in der Oberstraße gleich neben den Holzeisenbahn hatte, nun enführt wurde oder entlaufen ist, konnten wir bis heute nicht klären.

Wir bemerkten es gestern Abend und Herr Schwarz, dem wir dies bei einem Treffen erzählten, konnte es nicht glauben. Er hatte sie noch am Morgen an ihrem Platz gesehen.

Viel Hoffnung, dass Kaa zurückkehren wird, haben wir nicht.

Nimmersatt wird Kaa’s Platz in der Oberstadt einnehmen

Nimmersatt2Gestern versprach ich unseren Facebook-Fans, dass Nimmersatt Kaa’s Platz einnehmen wird, wenn diese nicht zurückkehrt.

Die unter Euch, die Kinder haben, kennen sicher Nimmersatt noch. Für all die, die keine Kinder haben, stelle ich den künftigen Oberstadt-Bewohner kurz im Bild vor.

Liebe Grüße von Eurer Oberstadt-Guerilla – wir freuen uns jederzeit über neue Guerilla-Stricker und Guerilla-Häkler und vernetzen und gern auch mit anderen Stadtteilen im Sinne einer kreativen und bunten Gesellschaft. Streetart, die freut und nichts zerstört ist unser Ziel.

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Guerilla-Stricken – Eine Sache der „Ehre“

In den letzten Jahren habe ich mich schon vermehrt darüber geärgert, dass die Wirtschaft mehr und mehr Begriffe, die wir mit ideellen Wertvorstellungen belegt haben, für sich entdeckt hat und sie dann im Marketing entweiht.

Die regelmäßigen Leser dieses Blogs wissen, dass alles im August 2013 mit der Idee der Oberstadt-Wegweiser in der IG Oberstadt begann.

Im Dezember wurden die ersten Arbeiten vor Ort platziert und es gab viel positives Feedback von den Mettmannern. Das ist dann anscheindend auch den jungen Centermanagern der Königshof-Galerie nicht entgangen.

Ideenklau oder der Unterschied zwischen unbezahltem Auftragsstricken oder ehrenamtlichem Guerilla-Stricken

Am 15. Januar wurde ich durch ein Posting auf unserer Facebookseite Umgarntes Mettmann erstmals auf den Ideenklau aufmerksam. Nach dem Unmut, der im letzten Jahr bei den alteingesessenen Geschäften, geweckt wurde, nun auch noch die Ideen aus dem ehrenamtlichen Engagement der Oberstädter zu klauen, um damit kommerzielles Marketing in eigener Sache zu betreiben ist – vorsichtig ausgedrückt – schon ein wenig ungeschickt.

Aber das Ganze auch noch unter der ideellen – aus der Gesellschaft entspringenden Idee – des Guerilla-Strickens zu bewerben und unbezahltes, ehrenamtliches Engagement von Mettmannern für das eigene kommerzielle Marketing missbrauchen zu wollen finde ich geschmacklos.

25.01.2014 im Supertipp:

25.01.14 - 2-1

Es steht überhaupt nichts gegen die Idee kalten Stahl mit bunter Strickkunst zu verschönen. Aber hier sollte das nicht Guerilla-Stricken heißen. Das ist Auftragsstricken. Und dann noch ohne Bezahlung. Den Missbrauch von Ideen/Begriffen, die in der Mitte der Gesellschaft entstehen und für die Gemeinschaft und die Kunst verwirklicht werden, haben im Kommerz nicht zu suchen.

Wollt Ihr Euch wirklich ohne Bezahlung für Eure eingesetzte Zeit für kommerzielles Marketing missbrauchen lassen? Reicht es nicht, dass Jobs im Einzelhandel immer schlechter bezahlt werden?

Guerilla-Stricker und Guerilla-Häkler dieser Stadt vereinigt Euch!

Wer immer sein kreatives Potential beim Guerilla-Stricken oder Guerilla-Häkeln ehrenamtlich einbringen möchte, ist bei uns herzlich willkommen. Ganz ohne kommerzielle Interessen. Nur für die Kunst. Im Kunstraum Oberstadt, aber gern auch für andere Teile der Stadt.

In der kommenden Zeit wird es für Interessierte ein Auftakttreffen geben, bei dem Ideen ausgetauscht werden können, aber auch Know-How vermittelt werden kann. Weitere Treffen werden sich hoffentlich anschließen.

Interessenten können sich per Email oder telefonisch melden:

mail@given-word.de / Mobil 01 73 – 8 52 84 08

Was wir neben den Wegweisern, den Willkommensgrüßen und der kleinen Schlange in der Oberstadt und Blumengrüßen sonst noch so in Arbeit haben, erfahrt Ihr gern bei einem ersten Treffen.

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Vom Wegweiser zur blühenden und bunten Oberstadt

Fortsetzungsstory (siehe auch Seite   –   Artikel 1    –   Artikel 2)

Guerilla-Häkeln entwickelt sich schnell zu einer Sucht…

Wegweiser sind jetzt in einer erst einmal ausreichenden Menge fertiggestellt und neue werden in den nächsten Tagen angebracht. Hier ein paar Eindrücke im Bild:

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Guerilla-Häkel-Projekt „Blühende Oberstadt“

Parallel zu der zunehmenden Anzahl Wegweiser wuchsen und erblühten plötzlich ein paar Blumen. Ich gestehe, es war die Langeweile. Ich brauche immer ein wenig Abwechslung in der Kreativität. Die ersten Blüten entstanden direkt zu Beginn im August.
Damals zeigte ich sie den Damen von der Handarbeits- und Bastelrunde. Ich hatte sie auf ein Band genäht und eine der Damen meinte spontan, das sei doch ein genialer Schmuck am … (das verrate ich jetzt noch nicht).

Vor vier Wochen hat es mich dann wieder einmal gepackt. Diesmal entstand eine Ranke und die Idee der blühenden Oberstadt, für die sich einige Herren aus der IG Oberstadt bereit erklärten mit Leiter behilflich zu sein.
Vorige Woche sind die ersten zwei Blüten zum Test in der Stadt platziert worden. Sie waren noch nicht perfekt passend, sodass ich die eine gestern wieder abnahm, um sie zu verändern und die andere  … war leider verschwunden.

Kleine Eindrücke, von dem was war und dem was kommt:

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Von der blühenden zur bunten Oberstadt

Während ich seit Monaten in jeder freien Minute so vor mich hinhäkle, kommen mir natürlich immer wieder neue Ideen. (Auch Blüten können langweilig werden …)
Und so kommt es, dass seit gestern im Austausch zur Blüte, die in die Änderungsschneiderei musste, nun eine kleine schwarz-grüne Schlange ihr Unwesen in der Oberstadt treibt …

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Und das nächste Objekt für die bunte Oberstadt ist schon in Arbeit. Meine Familie ist der Meinung, dass ich es nur platzieren kann, wenn ich es mit einem Sicherheitsschloss oder einer Alarmanlage sichere … :-) (Lasst Euch überraschen.)

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Was lange währt … die ersten Wegweiser zur Oberstadt

Was ich im Sommer als Idee in die IG Oberstadt einbrachte, hat in der Umsetzung einige Zeit, Arbeit und Garn benötigt. Heute habe ich die ersten Wegweiser und Willkommensnachrichten mit Unterstützung des Mannes an meiner Seite platziert. Die Vorgeschichte zu dieser Idee habe ich hier im Blog unter Guerilla-Häkeln in Mettmann beschrieben.

Kunst kann wegweisend sein.

Pink und Schwarz und die Auflagen der Stadtverwaltung.

Pink und Schwarz und die Auflagen der Stadtverwaltung.

Den Segen der Stadtverwaltung hatten wir uns eingeholt. Die ursprüngliche Idee war, dass wir die Farbe Pink, die bereits durch das Projekt Kunstraum Oberstadt ihren Platz gefunden hatte, als Grundlage für die Wegweiser nutzen.

Die Auflage der Stadt für die Erlaubnis „Guerilla-Häkel-Kunst“ für die Schilder einzusetzen, war dann aber eher auf schwarzem Grund mit pinkfarbener Schrift und Zeichen zu arbeiten.

Nachdem wir heute die ersten Wegweiser angebracht und im Stadtbild gesehen haben, finde ich diese Auflage inzwischen sehr gut. Auch wenn es einigen Aufwand bedeutete, sind die ersten Schilder, die wir heute anbrachten, nette dezente Hingucker.

Es hatte schon etwas ganz eigenes am hellichten Tage, an einem Samstag und zu Zeiten des Blotschenmarkts die ersten Schilder anzubringen. Trotz Segen der Stadt und Vorfreude der Oberstädter war uns ein wenig mulmig.

Der erste "Guerilla-Häkel-Schild" zur Oberstadt.

Der erste „Guerilla-Häkel-Schild“ zur Oberstadt.

Aber dann: Beim allerersten Schild, das wir an einem der Treppenaufgänge zur Oberstadt anbrachten, kam es anders als gedacht.

Das positive Echo hat uns schnell das seltsame Gefühl genommen.

Es wich einem Gefühl der Freude auf beiden Seiten, auf unserer, wie auf der Seite der Passanten. Wenn so ein kaltes Stückchen Stahl plötzlich eine persönliche Note bekommt…

Mehr Arbeit als gedacht

Willkommensgruß in der Oberstraße.

Willkommensgruß in der Oberstraße.

Das Schild am Treppenaufgang war noch verhältnismäßig schnell befestigt, aber die Willkommensgrüße auf den verblassten Holzbänken der Oberstadt, waren dann schon eine echte Herausforderung.

Es war dann auch der nicht zu unterschätzende Zeitaufwand, der dafür sorgte, dass wir heute nur einen kleineren Teil der neuen Hingucker anbringen konnten.

In der Oberstadt gibt es insgesamt drei dieser eigentlich schönen Holzbänke, die alle samt eine Pflege – neue Lasur – benötigen. Das ist natürlich kein Projekt für den Winter. Aber bis zum Frühjahr ist noch ein wenig hin und über diese Aktion erfahren die Bänke vorübergehend eine Aufwertung.

Lust zu helfen?

Wie erwähnt: Das Anbringen der Schilder und Verkleidungen für die Bänke ist ein wenig zeitaufwändig. Wer ein wenig handwerklich begabt ist, darf in den kommenden Tagen gerne helfen. Die Anbringung erfolgt über eine Schnürtechnik, ähnlich wie bei Schnürsenkel einfädeln und binden.

Bank am Stadtgeschichtshaus / Pferdebrunnen.

Bank am Stadtgeschichtshaus / Pferdebrunnen.

Bank Nummer zwei steht am Stadtgeschichtshaus hinter dem Pferdebrunnen (Mittelstraße).

Das ist ja nun auch der Eingang zur Kirchgasse und damit zum Markt und zur katholischen Kirche. Deshalb schmückt dieser Willkommensgruß auch ein kleines Abbild einer Kirche.

Ihr seht liebe Mit-Mettmänner und -frauen: Der Gestaltungsfreude sind beim Guerilla-Häkeln oder -stricken wenig Grenzen gesetzt.

Neben Hilfe beim Anbringen der verbleibenden Wegweiser und/oder Willkommensgrüße sind natürlich auch alle die willkommen, die sich mit Ideen zur „Umgarnten Stadt“ für ein freundlicheres und bunteres Stadtbild einbringen möchten. Gern auch mal in Form eines künstlerischen Workshops zum Guerilla-Häkeln und Guerilla-Stricken.

Pfeil Richtung Oberstadt

Pfeil Richtung Oberstadt

Unterwegs, ausgehend von der Königshof-Gallerie, soll es noch viele weitere Wegweiser geben. Einer ist bereits am Eingang zur Mittelstraße platziert.

Also: Wer immer Lust hat sich zu beteiligen, möge sich bitte melden.

Welch schöne Ideen man auf diese Art mit wenig Geld und ein bisschen mehr Zeit noch für unsere Stadt umsetzen kann, will ich gerne vermitteln.

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Kann Kunst wegweisend sein?

Update Dezember 2013: Was lange währt …

Projekt Wegweiser in die Oberstadt

Inspiriert durch meinen Besuch in Leichlingen, bei dem mir Guerilla Strick- und Häkelkunst in der Stadt wieder in Erinnung gerufen wurde, machte ich mir Gedanken darüber, wie und wo man das in Mettmann einsetzen könnte.

Schild mit Richtungspfeil.
Wegweiser in die Oberstadt

Einige Beispiele habe ich fotografiert und überlegt, ob sich diese „weiche Graffiti“, die nichts beschädigt und in den meisten Städten geduldet wird, für die Oberstadt einsetzen lässt. Bei den Treffen der Oberstadt Initiative dreht sich vieles darum, wie man die Oberstadt für Besucher attraktiver macht und vor allem darum, wie Besucher der Kö-Galerie den Weg in die Oberstadt finden können.

Seit kurzem gibt es mit der Unterstützung der Aulen Mettmanner ein Schild, das vom rückwärtigen Ausgang der Kö-Galerie aus gut zu sehen ist und das auf die historische Altstadt Mettmanns und den Weg dort hin aufmerksam macht.

Wie aber würden sich wohl Guerilla-Häkel-Kunstwerke als Wegweiser machen?

Historische Altstadt
Historische Altstadt noch ohne Richtungspfeil

Das Projekt Kunstraum Oberstadt hat vor kurzem die wegweisende Farbe vorgegeben. Auch wenn ich kein Freund von Pink bin, muss ich gestehen, dass man diese Farbe in der Stadt nicht so leicht übersieht und: durch die Ausstellung Kunstraum Oberstadt, verbinden viele die Farbe auch schon mit dem Ort.

Alles wieder aufgetrennt ...
Alles wieder aufgetrennt …

Mit der Idee begann die Arbeit. Schilder mit Buchstaben und Pfeilen, kleine Wegweiser nur mit Pfeilen, Hingucker an richtiger Stelle in Schaufenstern oder auch als Schild im Außenbereich. Nicht jeder Versuch brachte das von mir gewünschte Ergebnis und so trennte ich manchmal fast genauso lange etwas wieder auf, was ich vorher angefertigt hatte.

kleine Richtungsweiser
kleine Richtungsweiser

Seit den ersten Versuchen sind zwei Hinweisschilder und zwei einfache Richtungspfeile, die man an Laternen, an den Stützpfosten von Treppengeländern oder auch an Straßenschildern anbringen kann, fertig gestellt. Weitere werden folgen. Solange, bis genügend Pfeile und Schilder fertig sind, um die Besucher von beiden Seiten der Kö-Galerie aus und auch vom Jubiläumsplatz kommend in die Oberstadt führen.

Die Stadt muss natürlich mitspielen …

Funktionieren wird das allerdings nur, wenn die Stadt die pinkfarbene Kunst als Leitsystem in die Oberstadt auch toleriert und nicht wieder entfernt.

Richtungsweiser 2
Richtungsweiser 2

Die pinkfarbenen Wegweiser haben bei mir eine Art „Virus“ verursacht und es werden neben einer größeren Anzahl Wegweiser sicher noch weitere Guerilla-Kunstwerke folgen, die vielleicht mehr Besucher in unser liebenswertes Städtchen locken. Die Farbe Pink wird dabei jedoch den Wegweisern in die Oberstadt vorbehalten bleiben.

Kosten für diese Kunst: In erster Linie Zeit, ein wenig handwerkliches Geschick mit Strick- und/oder Häkelnadeln und natürlich das Garn. Polyacryl-Garn ist wetterfester als Naturgarne und so habe ich mich fürs Guerilla-Häkeln mit einem ersten Vorrat eingedeckt.

Weitere Beispiele für Guerilla Knitting in anderen Städten: Oldenburg,  München, Kreis CoesfeldBad LippspringeDüsseldorf,   Velbert

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Über diese Website

Nach und nach entsteht hier ein kleiner Führer durch Mettmann, der Cafés & Gaststätten, Geschäfte und schöne Orte vorstellt, aber auch über Vereine, Initiativen und Projekte in dieser Stadt berichtet. Der Geschichte und Geschichten unserer Stadt erzählt.

Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Wiederbelebung unserer Innenstadt und vor allem der historischen Altstadt, der Oberstadt.

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